Streptokokken B oder GBS in der Schwangerschaft.

30. Januar 2010 von sanfteweise

Der GBS Test gehört zu einer der möglichen Untersuchungen in der Schwangerschaft. Untersucht wird, ob Streptokokken der Gruppe B in der Scheide vorhanden sind, durch einen Abstrich.

Streptokokken kommen bei 10-20% normal gesunder Schwangerer Frauen vor. Während der Schwangerschaft ist das Baby vor einer GBS Übertragung  sicher. Bei den meisten Schwangeren ist dies auch ohne Symptome und ist unbedenklich, es sei denn die Schwangere Frau ist zum Ende der Schwangerschaft sehr ermattet,  entkräftet und krank. Dies kann dann zu Frühgeburten oder Stillgeburt führen.

In den meisten Fällen bei Krankenhausgeburten wird darauf bestanden, Antibiotika einzunehmen. Die Gefahr einer Übertragung der Streptokokken auf das Kind besteht nur während der Geburt. Und das passiert nur 1% der Fällen. Und meist in Fällen von Frühgeburten oder einer Fruchtblase die schon länger geplatzt ist.

ALSO von 1000 Schwangeren Frauen sind 100-200 von GBS betroffen. Von diesen betroffenen Frauen übertragen sich die Bakterien auf 1-2 geborene Babies. Also 0,1-0,2%. Und das bei Frühgeburten oder über einen längeren Zeitraum geplatze Membranen.

Die Übertragen von GBS auf das Baby kann zur Folge haben:

- generalisierte Infektion

-Lungenentzündung

- Rheumatisches Fieber

Werden Antibiotika unter der Geburt verabreicht um GBS vorzubeugen, kann es sein (eher sehr wahrsvcheinlich) dass die Darmflora des Babies angegriffen wird, was unter anderem zur Folge haben kann, dass die Aufnahme von Nährstoffen und die Produktion von Vitamin K beeinträchtigt wird.

Dieser Betrag ist nach den Büchern “The natural way to better pegnancy” und “The natural way to better birth and bonding” von Francesca Naish und Janette Roberts.

Beides sehr empfehlenswerte Bücher sowie “The natural way to better breastfeeding”.

Emily ist da!

30. Januar 2010 von sanfteweise

Meine kleine Emily ist (statt am 3. Februar) bereits am 5. Januar um 19h08 zur Welt gekommen. Sie wog 2710 g und war 48 cm gross, also schon ganz proper. Sie hatte auch keinerlei sonstige Probleme, war gesund und munter.

Dass sie eher kommt, damit hatte ich schon fest gerechnet. Am Heiligabend war der letzte Tag, an dem ich noch Wehenhemmer nahm, ab da nur noch Magnesium und ca. eine Woche Bryophyllum, ein homoeopathisches Mittel zum Ausgleich nach dem Vierteljahr Wehenhemmern.

Am Samstag, 2. Januar schliesslich fuhr mich mein Vater abends in das Krankenhaus in Bremen, in dem ich gern entbinden wollte. Es war mir nicht mehr ganz geheuer, dass ich fast den ganzen Tag über Schmerzen hatte und nur ab und an mal nicht – sollte das nicht eher andersherum sein..?

Dort fand man erst einmal nur heraus, dass das Koepfchen sehr tief lag, die Hebamme kam nicht an den Muttermund heran, sodass man mich über Nacht dabehielt. Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass ich 1 cm geöffnet war und der Muttermund schon sehr weich. Was ja noch nichts heissen muss.
Zur Beobachtung und wegen der Schmerzen (die Hebammen waren allerdings nicht ganz sicher, ob ich nicht vielleicht nur sehr sensibel auf Senkwehen reagierte) sollte ich dableiben.
Die Abende und Nächte waren besonders unangenehm, was die Wehen und Schmerzen anging, unsere Atemtechnik habe ich fleissig angewandt, aber ohne Schmerzmittel ging es nicht. Am nächsten Morgen hatte sich jedoch nichts mehr getan, was den Muttermund angeht.
Man hätte mich eventuell wieder entlassen, wären da nicht auffällige Leberwerte gewesen – wegen denen musste ich zur Beobachtung weitere Tage dableiben und mir jeden Morgen Blut abnehmen lassen. Auch die Schmerzen wurden nicht weniger, die 3. Nacht war so schlimm, dass ich um 4h15 meinen Mann weckte, weil ich es nicht mehr aushielt. Wir gingen also nochmal Richtung Untersuchungsräume, wieder ans CTG (zum x-ten Mal…), aber es liess sich ausser moderater Wehentätigkeit nicht viel feststellen. Die Buscopan-Zaepfchen (gegen die Schmerzen) richteten nicht mehr allzu viel aus, sodass ich sogar noch einmal 2 Wehenhemmer bekam, was mir dann etwas Ruhe verschuf.

Am Vormittag, die Schmerzmittel hatten natürlich auch nachgelassen, ging es wieder Richtung CTG. Diesmal kam auch der Arzt, und da meine Leberwerte weiterhin recht auffällig waren (sie stiegen stetig an, ausserdem hatte ich niedrige Thrombozytenwerte und Eiweiss im Urin, es sah sehr nach HELLP-Syndrom aus), war sein Vorschlag, die Geburt einzuleiten. Mein Muttermund wurde untersucht und es stellte sich heraus, dass er mittlerweile 2 cm geoeffnet und komplett weich und verstrichen war. Für eine Einleitung war das ein guter Befund. Trotzdem sagte man mir auch, dass es gerade beim ersten Kind oft Tage dauere und sich manchmal auch gar nichts tue. Ich sollte ca. alle 4 Std. Tabletten bekommen, deren Dosis sich jedesmal um 0,25 mg steigern wuerde, wobei man mir die Nacht ersparen und mich u. U. sogar wieder mit Wehenhemmern würde.

Ich bekam also die erste Tablette, eine minimale Dosis von 0,25 g, und man sagte mir, ich solle diese am besten direkt ‘vergessen’, mich ablenken, etwas essen (ich hatte nämlich total Hunger, hatte aber wegen der langen und oft ganz einfach ineinander übergehenden Wehen schon länger nichts essen können), etc., denn vermutlich würde ich eh nichts merken.

Ok, zurück ins Zimmer, aber nach ein paar Minuten begannen die Wehen dort schon wieder. Ich versuchte sie eine Weile zu veratmen und zwängte mir irgendwie noch einen Kakao und einen Joghurt rein.
Dann verspürte ich das dringende Bedürfnis, zur Toilette zu gehen, wo allerdings nicht viel passierte, nur verspürte ich einen starken Druck und bekam dann auch eine Art Krämpfe. Jedesmal wenn ich von der Toilette aufstand, raffte es mich nach nur 30 Sekunden wieder dahin! – Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht mehr allein von dieser Toilette herunterkommen würde…

Schliesslich rief ich meinen Mann, der dann noch eine Schwester holte, was eine recht ungewoehnliche Situation ergab: Ich sass auf der Toilette, und die beiden schauten mich an. Aber ich hatte bereits gelernt, zu akzeptieren, dass sich einige Situationen ergeben, die einem unter anderen Umständen äusserst unangenehm sind, die aber sich nun nicht unbedingt vermeiden liessen.

Trotzdem schaffte ich es dann doch irgendwie, die Toilette zumindest allein zu verlassen, und die beiden stuetzten mich dann auf dem Weg zum Bett. Der Schmerz wurde dann so doll, dass die beiden mich samt Bett wieder Richtung CTG-/Untersuchungsraeume schoben. Leider blieb mir keine andere Wahl als den ganzen Weg dorthin zu schreien (tat mir schon leid fuer andere werdende Muetter), solche Schmerzen hatte ich.
Im Untersuchungsraum stellte sich dann auch heraus, weshalb: Mein Muttermund war nun ploetzlich 10 cm geoeffnet!!! Tja, ich war dann wohl doch extem gut auf die Mini-Tabletten-Dosis angesprungen…

Die Hebamme sagte irgendwas wie “direkt zum Kreissaal”, und ich, sorry, Susanne, sagte nur “PDA, PDA”, aber es war fuer jedwede Medikation zu spaet! Nun denn, im Kreissaal angekommen wurde alles etwas ertraeglicher, und ich probierte auch noch verschiedene Stellungen aus. Fast direkt konnte man schon das Haar meines Babys sehen, und nun hiess es “Pressen”. Herunteratmen war nicht drin, die Sache ist allerdings wohl auch die, dass ja ein Baby mit 40 Wochen quasi ewig lang im Geburtskanal verharren kann, aber bei Woche 35+6 weiss man natuerlich nicht, wie stabil und zaeh das kleine Wesen ist, da ist etwas mehr Eile angesagt…

Die Wehen ebbten nun jedoch ab (wohl zeitgleich mit der Wirkung der Tablette), sodass ich tatsaechlich mal Zeit hatte, mich zwischen den Wehen zu entspannen, das kannte ich gar nicht mehr! ;-) Was einerseits angenehm fuer mich war, war aber dann fuer das Voranschreiten der Geburt weniger gut, und irgendwann schlug der Arzt vor, einen Wehentropf einzusetzen, was wir dann auch taten. Der Schmerz nahm dadurch nicht zu, aber die Moeglichkeit zu pressen. Das Pressen musste ich eh erstmal “lernen”, denn damit hatte ich mich ja im Vorfeld nie beschaeftigt.
Lange Rede, kurzer Sinn, es lief alles anders als ich es mir vorgestellt hatte, aber nach 1,5 Stunden war meine kleine Maus dann auf der Welt :-)
Tatsaechlich brachte ich sie in der Position auf die Welt, die ich eigentlich absolut nicht gewollt haette: ich lag zurueckgelehnt an eine Kissenwand! Der Arzt und die Hebamme hatten gemerkt, dass ich in den anderen Positionen nicht wirklich gut vorankam, und am Ende war auch Eile geboten, denn in den letzten 10 Minuten waren die Herztoene etwas auffaellig geworden, sodass die beiden ein wenig das Zepter uebernahmen und mich sanft aber bestimmt in diese Position brachten.
Trotzdem ist meinem Damm nichts passiert – bin ich froh!!!!! Nur ein geringfuegiger Scheidenriss, der hinterher genaeht wurde, und da war auch nur die lokale Betaeubung unangenehm, ansonsten kann ich ueber keinerlei Probleme berichten.

Zwar bin ich am Ende wohl nur kanpp einem Schnitt und der Saugglocke entkommen, aber ich habe es doch ganz allein geschafft, ganz ohne Schmerzmittel, es war zwar direkt bevor das Koepfchen herauskam sehr schmerzvoll, aber nicht lange, und dann war dieses suesse kleine friedliche Wesen da :-)

Emily ist eine kleine Schlafmuetze und total lieb, weint so gut wie nie und trinkt ganz fleissig. Nach 3 weiteren Naechten verliessen wir das Krankenhaus. Heute waren wir gerade wegen der U3 beim Arzt, und Emily waechst und gedeiht :-) Sie ist schon 2,5 cm gewachsen und hat ueber 1 Pfund zugenommen.

HypnoBirthing war natuerlich nicht wirklich moeglich unter den Umstaenden, aber ich moechte doch noch sagen, dass es mir waehrend der Schwangerschaft sehr gutgetan hat, speziell die Regenbogen-Entspannung war wirklich schoen, und vor allem hat es mir im Hinblick auf die Geburt auch mehr Vertrauen und Zuversicht gegeben, und ich habe dieser nicht voller Angst entgegengezittert ;-) Auch das langsame Atmen/Veratmen hat in der ersten Phase teileise gut geklappt und war hilfreich.

Übers Stillen

16. Januar 2010 von sanfteweise

Stillen ist schon etwas wahnsinnig praktisches. Muttermilch ist immer ausreichend da, hat die richtige Temeratur, man muß keine Fläschchen etc mit sich rum schleppen und enthält alles was das Baby braucht….

Aber ganz so einfach ist das leider doch nicht. Viele Frauen haben schwierigkleiten mit dem Stillen. Aus verschiedensten Gründen. Manche von Anfang an, andere erst später.

Ich bin einfach davon ausgegangen, dass man Stillt. Und das 6 Monate lang. Dann Brei und später fester Nahrung. In der Babygruppe stellte ich dann fest, dass manche Frauen sich entscheiden ihr Kind nicht zu stillen. Nicht weil es nicht geht, sondern weil sie es nicht anders wollen. Und ich habe Frauen kennen gelernt, die eben noch länger Stillen, 2 Jahre und mehr.

Ein paar Fakten:

Die Weltgesundheits Organisation empfiehlt Stillen bis zum 2. Geburtstag. Immer mehr Studien zeigen, dass Stillen über den 6 Monat hinaus förderlich für Gesundheit von Baby und Mutter sind, Intelligenzfördernd, zur emotionalen Bindung und Entwicklung förderlich ist. Ausserdem wurden Stammzellen in der Muttermilch entdeckt, die dem Menschen nur über die Muttermilch zur Verfügung stehen.

Ich wünsche mir, dass Frauen informierte Entscheidungen treffen, was die Ernährung von sich selbst und von ihren Kindern angeht.

Ein trauriger Tag gefärbt mit Freude

5. Januar 2010 von sanfteweise

Am Freitag den 8. Januar findet eine Beerdigung statt.

Als ich meinen Artikel über Trauer geschrieben habe, war mir nicht bewusst, wie viele Male ich diesen Artikel selber immer wieder lesen würde.

Aber er erinnert mich immer wieder daran, das alle Trauer und Kummer vorüber geht und doch ein Teil unseres Lebens ist.

Die Hebamme die mich während der Schwangerschaft mit meiner Tochter betreut hat, hat ihr Kind in der 23 SSW zur Welt gebracht.

Ihr Sohn lebte 2 Stunden und schlief dann friedlich in den Armen seiner Eltern ein.

Die Schwangerschaft war schon mehrere Wochen überschattet. Und so war dies Ereigniss keine große Überraschung. Ich bewundere meine Hebamme, für den Schritt den sie mit ihrem Partner gegangen ist. Die Kraft und die größe an Herz die es benötigt, einen solchen Weg zu gehen.

Natürlich ist es traurig, erschütterned, hHerz zerreißend, dass dieses Kind nur so kurz auf dieser Welt war. Aber durch die Entscheidung die getroffen wurde, konnte die Familie diese wenige Zeit miteinander Verbringen. In Liebe. Mit Freude am Leben.

Es erinnert mich an die Inspiration die ich hatte, vor vielen Jahren, den Weg der natürlichen Geburt zu wählen.

Mein Kleines Kind ist eine Dokumentation. Meine Dozentin für Gynäkologie zeigte diesen Film während meiner Physiotherapie Ausbildung. Ein großer Meilenstein in meinem Leben.

Wer diesen Film kennt, kann vielleicht besser verstehen, warum viele Pare bereit sind, den Weg einer Hausgeburt zu wählen. Und bewußt die Entscheidung treffen, keinen Zugang zur “Total Therapie” zu haben.

Ich würde gerne eine presentation dieser Dokumentation organisieren. Bei Interess bitte email an: info @ sanfteweise . de oder über mein Kontaktformular.

Ich packe meinen Koffer ein und was kommt mit?

16. Dezember 2009 von sanfteweise

Für die Geburt

  • Mutterpass und Personalausweis, Vaterschaftsanerkennung bei nicht verheiratteten
  • Krankenkassen-Chipkarte
  • Langes T-Shirt für die Geburt, besser etwas mit Öffnung vorn damit das Kind gleich nach der Geburt auf den Bauch gelegt werden kann
  • Bademantel
  • warme Socken!!!
  • Hausschuhe
  • Haarband bei längeren Haaren
  • Brille, wenn Sie Kontaktlinsen tragen
  • Massageöl, Badezusatz
  • Pflege für trockene Lippen
  • CDs und CD-Player oder MP3-Player, Regenbogenentspannung!
  • HypnoBirthing Mappe
  • extra Kissen und Wohlfühl-Decke
  • Sekt (für hinterher)
  • Kamera mit lichtempfindlichem Film (kein Blitzlicht) ersatz Baterien
  • Verpflegung und Getränke auch für den Vater!
  • Traubenzucker (wenn die Kräfte nachlassen)

Für die Wochenstation

  • Nachthemden oder Schlafanzüge, die vorne aufzuknöpfen sind
  • Wasch- und Kosmetikutensilien
  • Still-BHs
  • große Unterhosen
  • Adressbuch und Schreibzeug
  • Telefonkarten
  • Geld
  • für die Heimfahrt ein paar Kleidungsstücke
  • Handtücher
  • Binden, die extra saugstarken langen
  • Kosmetika (auch ne Zahnbürste für den Papa)

Für das Baby

  • 2 Bodys Größe 50/56 oder 62
  • 2 Hemdchen und 2 Strampler je nach Jahreszeit
  • Spucktücher
  • Jacke und Mütze für die Heimfahrt
  • evtl. Tragetasche mit Bettzeug oder Decke
  • 1 Windel
  • Autoschale
  • Tragetuch

Die Tasche (kein Koffer!!!) sollte platzsparend verstaubar sein.

Habt ihr Fragen oder Anmerkungen hierzu, dann schreibt mir!

Gerne schicke ich euch dies auch als PDF.

Die erste Stunde

9. Dezember 2009 von sanfteweise

Michel Odent, Geburtshelfer in Frankreich, ist einer der Ärzte dessen Arbeit und Erkentnisse in HypnoBirthing genutzt werden.

Hier der link zu einem sehr interessanten Artikel auf Englisch. Mache mich an die Arbeit hier die Essenz des Artikels bald auf Deutsch zusammen zu fassen… Hier schon einmal ein Einblick…

Perspektive 1: Der plötzliche Drang zu atmen

We do not need to develop this widely documented perspective. It is well understood that during the first hour following birth the baby must suddenly use its lungs. This implies, in particular, that the heart must urgently pump blood to the pulmonary circulation. The prerequisite is that the pulmonary and systemic circulations separate by closure of the connections between them (ductus arteriosus and foramen ovale).

Perspektive 2: Die Auswirkung von Hormonen

Perspektive 3: Sichtweise der Verhaltensforschung

Perspektive 4: Die erste Stunde als Beginn des Stillens

Perspektive 5: Anpassung der Verdauung

Perspektive 6: Aus dem bakteriellen Gesichtspunkt

Perspektive 7: Beginn der Thermoregulation

Perspektive 8: Anpassung an die Schwerkraft

Perspektive 9: Die ethnologische Herangehesweise

Perspektive 10: Die Herangehensweise des Geburtshelfers

Perspektive 11: Die Herangehensweise der Hebamme

Perspektive 12: Politsche Anmerkung

HypnoBirthing Kursleiter in Deutschland

6. Dezember 2009 von sanfteweise

stand 6.12.2009

BADEN-WÜRTTEMBERG:

Sabine Drietchen
Stuttgart
+49 (0)711 2634502
sabinedrietchen@hotmail.com
www.geburt-in-balance.de

BAYERN:

Bettina Eilhardt
Krombach
+49 (0)6024 6369900
bettina@eilhardt.de

Dagmar Hofmann
Otterfing
0049 8024 6081746
dagi.hofmann@gmx.de

Eva-Maria Lobis
Samerberg
(0)163 6320604
lobiseva@web.de

Steffi Glaser
Fichtelberg
+49 (0)9272 963518
info@hypnobirthing-sanftegeburt.de
www.hypnobirthing-sanftegeburt.de

Dr. Julia Mannherz
Miltenberg
9371 9898 498
juliamannherz@gmx.de

Stefanie Tiebe-Fett
Lauf
+49 (0)9126 29 78 72
mobil (0)160 97 63 34 25
tiebe-fett@email.de
www.praxis-mein-mittelpunkt.de

Esther Verhoef
Bamberg
(011-49) 951-297-5321
hypno-birthing@hotmail.com

Tanja Wallenius
Warngau
+49 172 89 45 875
info@synnytysvalmennus.fi
www.synnytysvalmennus.fi

BERLIN:

Katharina Orteba
Berlin
+49 (0)175 2579964
info@hypnobirthingberlin.com
www.hypnobirthingberlin.com

HAMBURG:

Roswitha Berggold
Hamburg
info@hypnose-jetzt.de
www.hypnose-jetzt.de

Karin Gailing
Hamburg
+49 406565384
kontakt@3p-dialoge.de
www.3p-dialoge.de

Lisi Hecher
Hamburg
+49 (0)171 1752411
hebamme.hecher@hotmail.com
www.hypnobirthing-hebamme.de

HESSEN:

Kendra Gettel
Hofheim
06192 2001269
kendra@hypnobirthing-gettel.de
www.hypnobirthing-gettel.de

Eva Lichtenberg
Wiesbaden
+49 (0)611 1357660
info@geburtskurse.de
www.geburtskurse.de

MECKLENBURG-VORPOMMERN:

Annette Fink
Gingst auf Rügen
+49 (0)38305 53364
achim.kuehn.fink@freenet.de

Niedersachsen:

Tina Begemann
Hessisch Oldendorf
0049 5151 403240
tina.begemann@gmx.de

Susanne von der Ahe
Kakenstorf
+49(0)4186892330
susanne@sanfteweise.de
www.sanfteweise.de

NORDRHEIN-WESTFALEN:

Ingrid Otling-Renaud
Hille
+49 (0)5703 3270
ingridOR@aol.com

aktuelleste Liste finden Sie hier.

oder bei hypnobirthing.de

My OB said what?!?

4. Dezember 2009 von sanfteweise

Nein, hierbei geht es nicht um den bekannten Tampon Hersteller. OB ist die Abkürzung für das englsiche Wort Obstetrician=Geburtshelfer. Das ist also der Arzt, der die Frauen in der Schwangerschaft und bei der Geburt betreut.
Mich bringen diese Anekdoten immer ins Nachdenken, da ich mit den selben oder ähnlichen Ansagen der Ärzte meiner Schwangeren konfrontiert werden.

http://myobsaidwhat.com/

Ein Wochenende HypnoBirthing

22. November 2009 von sanfteweise

Der Kurs mit meinen Teilnehmern aus Düsseldorf und Spanien hat mir wieder viel Spass gemacht.

Auch wenn dieses Mal nur zwei Schwangere dabei waren, hatte ich Freude daran, mich voll und ganz auf sie konzentrieren zu können.

Mit jedem Kurs den ich gebe, habe ich das Gefühl noch mehr in die Materie einzusinken. Und am Ende eines jeden Kurses bin ich etwas traurig, da ich gerade in diesem Fall die Schwangeren nicht so bald wieder sehen werde. Und genauso wie ich traurig bin, dass ein Kurs vorbei ist, freue ich mich auf den nächsten Kurs in dem ich dann all meine neuen Erkentnisse einbringen kann. Und natürlich freue ich mich auf die Geburt “meiner” nächsten HypnoBabies ;-)

Vielen Dank dass ihr euch auf den Weg nach Bremen gemacht habt. Und ein besonderer Dank an Ela, die ihre Freunden die nur ohne ihren Mann am Kurs teilnehmen konnte so aufmerksam und liebevoll unterstütz hat.

Mats ist da!

12. November 2009 von sanfteweise

Die Wellen begannen nachts so alle halbe Stunde. Ich muss ehrlich sagen, dass ich schon überrascht war, wie heftig ich die Wellen gleich zu Beginn gemerkt habe. Meine große Befürchtung war, dass ich es nicht lang zu Hause aushalte, wir zu früh im Krankenhaus sind und wieder zurück geschickt werden. Zum Glück ging es mir zu Hause aber super gut. Ich habe M. morgens sogar noch Arbeiten geschickt, um ihn dann mittags anzurufen, dass er doch bitte nach Hause kommt….;-) Letztendlich sind wir dann erst gegen 23.00 Uhr im Krankenhaus angekommen. Der Muttermund war da schon bei 6 cm. Allerdings waren die Wellen dann doch so heftig, dass ich nach einer PDA gejammert habe. Mit PDA war dann wieder alles wunderbar. Leider wollte unser Kleiner nicht so recht mit seinem Kopf in das Becken rutschen. Gegen 5.00 Uhr am 23. Juli haben die Ärzte dann entschieden, ihn per Kaiserschnitt zu holen, da sich die ganze Nacht nichts weiter getan hatte und der Lütte den Kopf auch quer (oder schief??) hatte, so dass ein weiteres Abwarten wohl nichts gebracht hätte und man befürchtete, dass seine Werte schlechter werden. Unser kleiner Mats ist also am 23. Juli um 6.45 Uhr mit stolzen 4.150 Gramm geboren worden!

Auch wenn es letztendlich doch anders kam als gedacht, durch unseren Kurs war meine Angst wirklich weg und ich habe alles relativ entspannt überstanden. Also, noch einmal danke für die tolle Vorbereitung und Übung!

* 23.07.2009 Seevetal

Seraphin ist da!

12. November 2009 von sanfteweise

* 21.07.2009 geboren zu Hause in München

Juliana ist da!

12. November 2009 von sanfteweise

Warum hast du/ habt ihr euch für HypnoBirthing® entschieden?

Ich hatte eigentlich keine Lust auf einen Geburtsvorbereitungskurs. Von einer Arbeitskollegin hatte ich jedoch die Geburtsgeschichte ihrer Schwester erzählt bekommen. Diese hatte eine sehr kurze, angenehme und schmerzfreie Geburt mit HypnoBirthing® erlebt. Das hatte mich neugierig gemacht. HypnoBirthing® als etwas Besonderes. Vor allem die Entspannungstechniken hatten mich interessiert.  

Wie hast du dich gefühlt, bevor du den HypnoBirthing® Kurs gemacht hast?

Ich hatte keine Angst vor der Geburt. Ich war zuversichtlich. Im Nachhinein weiß ich jedoch, dass ich nicht vorbereitet gewesen wäre, ohne HypnoBirthing®. Ich hätte einfach alles auf mich zukommen lassen, und da hätte viel schief gehen können.   Wie hast du dich vor der Geburt gefühlt? Gut. Ich hatte keine Angst und war ruhig.  

Was hat sich für dich durch HypnoBirthing® verändert?

Ich habe mich sehr bestätigt gefühlt und bestärkt, eine natürliche Geburt erleben zu können. Meine Zuversicht war nun auf gutes Wissen fundiert. Der theoretische Teil des Kurses hat mir da sehr geholfen.  

Wie haben dir und euch der HypnoBirthing® Kurs geholfen?

Es war etwas Besonderes diese Zeit gemeinsam mit meinem Partner zu haben. Der Kurs und die Anreise waren ein spezieller Raum für uns! Die Entspannung im Kurs und das intensive Auseinandersetzen mit dem Baby haben mir sehr gut getan.  

Was hat für dich den größten Unterschied gemacht?

JulianaDie positive Betrachtung der Geburt, ohne Angstmacherei. Der Inhalt ist sachlich und betrachtet beide Seiten. Den Aspekt der natürlichen Geburt und der medizinischen Möglichkeiten. Mir haben besonders das Herangehen an die Schwangerschaft und die Vorgeburtliche Bindung sowie die sachliche und praktische Vorbereitung auf die Geburt gefallen. Mit den Atemtechniken und den Techniken der Selbsthypnose abgerundet.

K.L., Mutter von Juliana geboren am 09.12.2008 im Krankenhaus

HypnoBirthing Bremen

11. November 2009 von sanfteweise

Der nächste Kurs in Bremen beginnt am 21.11. um 9.00Uhr und findet im Yogazentrum beim Hauptbahnhof statt.

Die Kosten betragen €400 (Ermäßigung für Studenten auf Anfrage). Dies beinhaltet das HypnoBirthing Buch, Entspannungs CD, Übungsmaterial sowie Snacks und Getränke. Es ist genügend Zeit und Angebot  für eine Mittgaspause in der Nähe.

Dies ist ein Wochenendkurs der auf Anfrage von Paaren von weiter weg entstanden ist. Es werden 3-5 Paare an diesem Kurs teilnehmen und es sind noch Plätze frei.

Ich freu mich auf ein HypnoBirthing Wochenende!

Ist es wirklich möglich eine schmerzfreie Geburt ohne Medikamente zu haben mit der HypnoBirthing Methode?

8. November 2009 von sanfteweise

Ja! Es ist möglich eine schmerzfreie Geburt mit HypnoBirthing zu haben!

Leider kann ich diesen Erfolg jedoch nicht garantieren. Es reicht eben nicht, nur am Kurs teil zu nehmen.Tägliches Üben der Techniken und ausführliches Auseinandersetzen mit der Methode sind entscheident. Viele berichten, dass nicht die gesamte Geburt schmerzfrei war, aber ein Großteil. Oder ihnen die Techniken geholfen haben, mit den Wahrnehmungen in ihrem Körper umgehen zu können um so eine natürlich, völlig unmanipulierte Geburt zu erreichen. Es ist wichtig zu verstehen, dass es bei der Geburt keine Schmerzen geben muss. Natürlich haben wir Wahrnehmungen und Empfindungen. Schmerz ist ein Anzeichen für eine Gewebeschädigung oder Warnung das eine Schädigung kurz bevor steht. Verläuft eine Geburt normal und natürlich und die gebärende Frau steht sich nicht selbst mit ihrem eignen Kopf im Weg, kann der Geburtsprozess ablaufen, so wie es von der Natur vorgeshen ist. Ohne das der Körper der Frau schaden nimmt und ohne das somit Schmerzen auftreten müßen.

Ich stehe voll und ganz hinter dieser Methode. Schon in der Schwangerschaft hat mich die lektüre des Buches überzeugt. Die Teilnahme an dem Kurs mit meinem Partner hat mir dann alle Ängste, Bedenken und Zweifel genommen die mich an einer natürlichen Geburt gehindert hätten haben können. Sogar meine Hebamme war so beeindruckt von dem Verlauf der Geburt meiner Tochter, dass sie nun auch die Hypnobirthing Methode unterrichtet.

Kann ich die HypnoBirthing Entspannungs CD bestellen, auch ohne an dem Kurs teil zu nehmen?

7. November 2009 von sanfteweise

Das HypnoBirthing Buch von Marie Mongan enthält eine CD mit einer Partnerübung und einer angeleitenten Entspannungsübung.

Alle Kursteilnehmer erhalten zusätzlich zu dem Buch die Entspannungs CD mit der Regenbogensntapnnung und Affirmationen.

Nach Absprache wäre es möglich die CD auch ohne den Kurs zu bestellen, wenn es z.B. in Ihrer Nähe keinen Kursleiter gibt und es nicht möglich ist einen Kompaktkurs zu organisieren.

Die CD ist wunderbar für die Vorbereitung auf die Geburt und viele Frauen benutzen sie auch während der Geburt. Ohne Einweisung in die HypnoBirthing Methode ist sie jedoch nicht so effektiv, da bei allen Hypnosemethoden eine Einweisung in die Methode entscheident ist für den Erfolg.

HypnoBirthing Kursmaterial

7. November 2009 von sanfteweise

Jeders Paar das am Kurs teil nimmt bekommt das HypnoBirthing Buch von Marie Mongan, die HypnoBirthing Entspannungs CD mit der Regenbogenentspannung und Affirmationen sowie eine Mappe mit weiterem umfangreichen Material zur Vorbereitung.

In der Mappe sind Übungsanleitungen, Informationen zu Ernährung, Geburtsplan, Anleitungen für den Partner für während der Geburt und vieles mehr.

Das Kursmaterial allein hat einen Wert von €50.

Trauer und Verlust

7. November 2009 von sanfteweise

Heute habe ich mit meiner Großmutter Gestecke auf dem Friedhof nieder gelegt. Nach vielen Tagen Regen hatten wir Sonnenschein und es war einer dieses wunderschönen Herbsttage.

Ich mag deutsche Friedhöfe. Meist schöne Parkanlagen, sicherlich gedacht zu helfen, es leichter zu machen, den Verlust zu ertragen.

Bisher war jede Beerdigung, auf der ich war bei Regen und oder Sturm. Auch in Filmen sind Beerdigungszenen immer im Regen und alle Anwesenden verstecken sich unter Regenschirmen in schwarz.

Trauer ist eine Gefühl, das so normal ist wie Freude, Angst, Hoffnung, Liebe.

Nur fällt es uns schwer, mit diesm Gefühl umzugehen. Als Betroffene eines Verlustes oder als Angehörige eines Betroffenen. Kein Mensch kann sich vorstellen, wie es ist, ein Kind zu verliehren. Sei es in der frühen Schwangerschaft, bei der Geburt oder danach. Es scheint keine richtigen Worte des Trostes zugeben. Nichts scheint möglich zu sein, dem Betroffenen über den Verlust hinweg zu helfen.

Das einzige was man tun kann und immer richtig ist,  die Trauer  zulassen. Egal welches Gefühl es ist, fangen wir an unsere Emotionen zu unterdrücken beginnt ein Prozess der es noch schwerer macht, wieder “normal” zu fühlen. Nur kann man das zulassen der Trauer nicht erzwingen. Denn oft ist es so, dass uns die Trauer lähmt, den Atem zu nehemn scheint.

Weit Bekannt sind die 4 Phasen der Trauer die wie hier beschrieben werden. Jede diese Phasen kann unterschiedlich lang dauern und in einer anderen Reihnfolge stattfinden.

1. Verleugnung

Der Verlust scheint unfassbar zu sein. Wir wollen es nicht wahr haben und können es nicht glauben.

2. Wut, Zorn

Wir werden aufbrausend über den Verlust. Machen uns eventuell sogar Vorwürfe.

3. Verhandeln

Wir versuchen einen Handel mit dem Teufel einzuegehn. Wir würden ALLES tun um uns noch eine Minute, Sekunde einen Augenblick zu erkaufen oder das Geschehen rückgängig zu machen.

4. Akzeptanz

Mit dieser Phase ist die Trauer meist vorbei. Es heisst aber nicht, das wir nie wieder über diesen einen Verlust traurig sein werden. Nur wir lernen mit der neuen Situation umzugehen, haben uns angepasst und können unser Leben weiter Leben mit Hoffnung.

Ich zünde eine Kerze an, für alle meine Verluste, für all meine Trauer.

Ich zünde eine Kerze an, für alle deine Verluste, für all deine Trauer.

Für Friede, Kraft und Hoffnung.

Verlust und Trauer

Haben Sie schon öfter erlebt, das jemand das Erlernte bei der Geburt nicht anwenden konnte?

26. Oktober 2009 von sanfteweise

Nein, das ist habe ich noch nicht erlebt.

Wer die HypnoBirthing Techniken erlernt, und täglich (!) übt, wird es auch schaffen die Techniken unter der Geburt anzuwenden.

Es reicht nicht, zum Kurs zu gehen und die Zeit abzusitzen. Die Empfehlung ist, nicht nur die Techniken täglich zu üben, sondern auch das Buch 4 mal zu lesen vor der Geburt.

Auch ist es wichtig, jemanden bei der Geburt dabei zu haben der im Idealfall beim Kurs dabei war. Das muss nicht unbedingt der Vater des Kindes sein. Eine Freundin, Schwester oder Mutter sind genauso gute Geburtsbegleiter. Deswegen biete ich auch immer an, dass mehrere Partner am Kurs teilnehmen können. Sollte zum Beispiel der Vater beruflich unterwegs sein, ist es sehr beruhigend für die angehende Mutter zu wissen, daß sie trozdem noch unterstützung für HypnoBirthing hat.

Hebammen und Ärzte sind sehr interessiert an HypnoBirthing und freuen sich oft schon sehr auf die Paare die mit dieser Technik entbinden wollen. Fragen Sie doch einfach Ihren Arzt oder Ihre Hebamme, ob sie zum Kurs mitkommen wollen!

Wollen Sie mir auch eine Frage stellen? Bitte einfach diesem link folgen!

Oder email an info ät sanfteweise punkt de

Empfehlungen von Büchern und DVDs

24. Oktober 2009 von sanfteweise

Habe heute nun endlich wieder meine Buchempfehlungen aktualisert und auch zwei tolle, inspirierende DVDs hinzu gefügt.

Ausserdem bin ich dabei auch andere Produkte die sehr empfehlenswert, für die Schwangerschaft und die Zeit danach, sind aufgenommen.

Meine Empfehlungen findet ihr im                                 astore.amazon.de/sanft-21

oder folgt dem link auf meiner Seite!

HypnoBirthing Kurs in Bremen

20. Oktober 2009 von sanfteweise

Ich bin erfreut das nun endlich der Termin für einen HpnoBirthing Kurs in Bremen fest steht.

Der Kurs beginnt am 30. Oktober und findet im Yogastudio direkt am Hauptbahnhof Bremen statt.

Der Kurs kostet €400. Dies beinhaltet das Hypnobirthing Buch und die Regenbogenentspannungs CD sowie umfangreiches Kursmaterial.